Die ehemalige Garnisonkirche wurde 1911 eingeweiht und nach Plänen von Kaiser Wilhelm II in "baltischer Gotik" erbaut. In der Kombination von Kirche, Konfirmandensaal, Pfarrhaus und Küsterhaus gilt das Ensemble als einzigartig in Norddeutschland.
Eine weiter Eigenart bildete die Anordnung von Altar, Kanzel und Chorempore mit Orgel, die leider in den 60er Jahren im Zuge der liturgischen Bewegung der damaligen Zeit, brutal abgerissen wurde. Auf der gegenüberliegenden Empore wurde eine Orgel der Firma Eule aufgestellt, die von Anfang an mit Problemen zu kämpfen hatte.
Ende der 80er Jahre entschloß sich die Gemeinde dazu, ein neues Instrument der Werkstätte Gerald Woehl (Marburg) an den ursprünglichen Standort zu stellen und gleichzeitig den alten Eindruck wieder anzudeuten.
1993 wurde das außergewöhnliche Instrument mit dem Nordsee-Orgelfestival und einer Aufrtragskomposition eingeweiht. Dieser "Paradiesvogel ", in einer von barocken Instrumenten geprägten Landschaft, verwandelt die Seestadt Cuxhaven und ihre Region in ein Mekka der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts, endlich können die Kompositionen der symphonische Musik adäquat auch hier aufgeführt werde.